Emojis (Emoticons) in WordPress entfernen (deaktivieren)

Der Spruch „Früher war alles besser“ stimmt im Zusammenhang mit Wordpress nur bedingt, aber es gibt einige Dinge, die früher besser waren. Das betrifft auch die Nutzung von Emojis (Emoticons). Wie Du die Ausgabe wieder steuern kannst, möchte ich Dir hier zeigen.

Emojis (Emoticons) in WordPress entfernen (deaktivieren)

Es gibt bei WordPress einige Dinge, die man früher im Backend ganz einfach steuern konnte. Ob es nun der Pfad zum Upload – Ordner war oder eben um die Nutzung der Emojis (Emoticons). Um hier nur zwei Beispiele zu benennen. Und genau um den letzten Punkt möchte ich mich hier kümmern.

So sah die Steuerung dazu in früheren WordPress-Versionen aus, die aber dann irgendwann mal verschwunden ist.

Steuerung der Emoticons in wordpress

Warum möchte ich keine Emojis verwenden?

Nun, das kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Bei mir hat es folgende

  • Ich finde sie einfach überflüssig
  • Es wird weniger zusätzlicher Code eingebunden (weniger zu laden = mehr Speed)
  • Sie nicht in jeden Blog passen

Und darum machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung, um genau diese Ausgabe bzw das zusätzliche laden von irgendwelchen Dateien aus dem WordPress – Core zu unterbinden. Legen wir los.

Als erstes stolperte ich bei meiner Recherche über folgendes Plugin

Disable Emojis (GDPR friendly)
Disable Emojis (GDPR friendly)
Entwickler: Ryan Hellyer
Preis: Kostenlos

Häufig wurde dieses Plugin, auf diversen Blogs zu diesem Thema, empfohlen. Also gleich mal installiert. Ergebnis gleich Null. Lediglich der zusätzliche Code wurde in der Ausgabe unterbunden. Also genauer nachgesehen und folgendes auf der Plugin – Seite im WordPress Repository gelesen.

Emoticons werden weiterhin funktionieren und Emoji’s werden weiterhin in Browsern funktionieren, die diese bereits unterstützen.

Aha. Gut, dann wieder deinstallieren und weitergesucht. Meine weitere Recherche ließ mich dann über eine manuelle Möglichkeit, mittels einzufügendem Code in die functions.php stolpern. Der Code dazu sieht wie folgt aus

/* Emojis deaktivieren */

function disable_emojis() {
	remove_action( 'wp_head', 'print_emoji_detection_script', 7 );
	remove_action( 'admin_print_scripts', 'print_emoji_detection_script' );
	remove_action( 'wp_print_styles', 'print_emoji_styles' );
	remove_action( 'admin_print_styles', 'print_emoji_styles' );	
	remove_filter( 'the_content_feed', 'wp_staticize_emoji' );
	remove_filter( 'comment_text_rss', 'wp_staticize_emoji' );	
	remove_filter( 'wp_mail', 'wp_staticize_emoji_for_email' );
	add_filter( 'tiny_mce_plugins', 'disable_emojis_tinymce' );
}
add_action( 'init', 'disable_emojis' );

/**
 * Filter function used to remove the tinymce emoji plugin.
 * 
 * @param    array  $plugins  
 * @return   array             Difference betwen the two arrays
 */
function disable_emojis_tinymce( $plugins ) {
	if ( is_array( $plugins ) ) {
		return array_diff( $plugins, array( 'wpemoji' ) );
	} else {
		return array();
	}
}

Also copy & paste, abgespeichert, alle Caches gelöst und… nichts. Immer noch grinste mich das Lach-Smiley dummmdreist an. Also weiter, ja schon fast wütend, weiter in die Tasten gehauen, bis ich ein weiteres, sehr schlecht gelistetes Plugin fand, welches aber die Lösung für mein Problem sein sollte

Emoji Settings
Emoji Settings
Entwickler: Sybre Waaijer
Preis: Kostenlos

Zu Beginn war ich skeptisch, da das Plugin für WordPress Multisites ausgelegt ist

This plugin has been written for WordPress Multisite with a WordPress.com like environment in mind.

Ich habe es trotzdem installiert und unter Einstellungen > Schreiben wieder eine Auswahlbox vorgefunden, die „ab Werk“ aktiviert ist.

Mmoji Einstellungen

Häkchen entfernt, abgespeichert, Caches gelöscht und schnell die Seite neu geladen. Und Tadaaaa… endlich sind diese Grinsekreise wieder weg.

Es gibt dann noch eine Einstellung, wie oben schon erwähnt, die ich schmerzlich vermisst habe => Die Einstellungen zum Pfad des Upload – Ordners für die Medien (Upload) Bibliothek. Ich werde Dir in Kürze zeigen wie Du Dir so ganz einfach, mit Hilfe einer Subdomain (z.B.: images.deine-domain.com) ein Pseudo-CDN (Content Delivery Network) basteln kannst.